Neueste Erkenntnisse der Schlafforschung

Wie innovative Hautpflege als Katalysator für gesunden Schlaf wirken kann Ein Gastbeitrag von Dr. Michael Feld

Wie wichtig ist eine gute Schlafqualität für unsere Haut?

Neben ausreichender Bewegung und gesunder Ernährung zählt laut Schlafforschung vor allem ein ungestörter, ausreichend tiefer und langer Schlaf zu den maßgeblichen Faktoren unserer Gesundheit.

Die „oberflächlichen“ Folgen von Schlafmangel oder Schlafstörungen kennen wir alle. Der Blick in den Spiegel verrät die Qualität unserer letzten Nächte. Eine blasse und trockene Haut, tiefrote Augenringe, geschwollene und gerötete Augen sind die klassischen Anzeichen von zu wenig gesundem Schlaf. Die Schlafforschung beschreibt in Studien, dass langfristig betrachtet sich dadurch unser gesamtes Hautbild verändern kann. Die Folgen können vermehrte Unreinheiten sein, eine fahle, faltige und blasse Haut sowie eine Beschleunigung des Hautalterungsprozesses.

Welche Faktoren spielen laut Schlafforschung bei der Veränderung des Hautbildes eine große Rolle?

Während des Schlafs finden die wichtigsten Regenerationsprozesse des ganzen Körpers statt und gerade in und an der Haut kann man dies zeitnah sehen. Gesunder Schlaf sorgt dafür, dass wesentliche Aufräum-, Reparatur- und Regenerationsarbeiten unseres Organismus auf Hochtouren laufen. Alte Zellen werden abgebaut, neue werden aufgebaut. Es wird Zell-Müll abtransportiert, durch freie Radikale beschädigte Zellkerne und Membranen repariert und damit Umweltschäden, die zum Beispiel durch Sonneneinstrahlung oder Kälte entstehen, beseitigt.

Ergebnisse der Schlafforschung belegen aktuell, dass Hormone und Botenstoffe dabei wichtige Taktgeber sind. An erster Stelle steht hier das Melatonin, der ‚Dirigent der Dunkelheit‘. Wenn es dunkel wird und auf die Nacht zugeht, produziert die kleine Zirbeldrüse im Gehirn verstärkt das Hormon Melatonin. Es läutet die wichtige nächtliche Regenerationsphase ein und sorgt dafür, dass wir müde werden und dass alle Reparaturprozesse im Körper koordiniert ablaufen. Erst in den Morgenstunden fällt unser Melatoninspiegel wieder ab und sein Gegenspieler, das Cortisol, tritt als ‚Muntermacher‘ in Erscheinung.
Gerät dieser Takt nun durch Schlafstörungen, Stress, Schnarchen oder andere Störquellen aus dem Gleichgewicht, startet unter anderem unsere Nebennierenrinde zu früh mit der Cortisolproduktion und eine Kette von Regenerationsprozessen werden unterbrochen. Durch einen langanhaltend erhöhten Cortisolspiegel in der Nacht geraten zahlreiche Prozesse aus dem Lot – laut Schlafforschung wirkt sich dies nicht nur auf physiologische Aspekte, sondern auch auf aus Sicht der Psychologie relevante Prozesse im Körper aus.

Ein erhöhter Cortisolspiegel steigert beispielsweise auch die Aknebildung. Maßgeblich dafür sind eine vermehrte Talgproduktion und die Bildung entzündungsverursachender Stoffe in unserem Körper. Zusätzlich verhindert Cortisol die Bildung von Hyaluronsäure. Diese wird dringend für die Befeuchtung und Bewässerung der Haut benötigt. Als Folge wird die Haut trocken und rissig. Es entstehen Rötungen, Entzündungen und eine tiefere Faltenbildung setzt ein.
Ist der Cortisolspiegel über einen längeren Zeitraum erhöht, hat dies Auswirkungen auf die Blutzuckerwerte. Es kommt zu einer „Verzuckerung“ des Kollagens. Zucker bindet sich an das Kollagen, wodurch es steifer wird. 

Wie lassen sich die Regeneration der Haut und die Schlafqualität verbessern?

Laut Schlafforschung gibt viele Faktoren, die unsere Schlafqualität verbessern können.

Achten Sie auf eine gute Schlafhygiene:

  • Eine Schlaftemperatur von ca. 18˚C
  • Durchlüften vor dem Zubettgehen
  • Leichte Mahlzeiten am Abend
  • Die letzte Mahlzeit 3 Stunden vor dem Schlaf
  • Keine sportlichen Höchstleistungen vor dem Schlaf
  • Das Schlafzimmer abdunkeln
  • Auch, wenn es schwerfällt: Handy und TV raus aus dem Schlafzimmer

Nach neuesten Erkenntnissen der Schlafforschung können Sie Ihren Körper in der Regeneration aktiv unterstützen. Beruhigende Tees, Meditation und Düfte können helfen, in den Schlaf zu finden. 

Innovative Entwicklungen in der Hautpflege kombiniert mit Technologien aus der Schlafforschung eröffnen ein neues Konzept für gesunde Haut und gesunden Schlaf!

Sehr interessant und ganz neu in der Schlafforschung und -entwicklung sind sogenannte Sleep Creams. Sie können mehrere Technologien zur Verbesserung der Schlafqualität miteinander verbinden. Insbesondere verschiedene Formen der Extrakte der Gardenia Jasminoide Pflanze kamen hierbei in der Schlafforschung in mehreren Studien zum Einsatz. In einem gesonderten Fall konnte nachgewiesen werden, wie eine spezielle, angereicherte Form des Pflanzenextrakts den natürlichen Melatoninzyklus auf Hautebene schützt.

In Kombination mit beispielsweise entspannungsfördernden Botenstoffen, die über den Geruchssinn wirken, und zellaktiven Wirkstoffen, die zusätzlich das Hautbild verjüngen, entstehen Formulierungen, die auf innovative Weise die Regeneration unserer Haut und einen gesunden Schlaf unterstützen können.

Dr. med. Michael Feld ist Allgemeinarzt, Somnologe (DGSM) und Schlafmediziner. Als Arzt, Autor, Referent und gern gesehener Experte in zahlreichen Medien und TV-Formaten bringt er bereits seit vielen Jahren das wichtige Thema Schlafmedizin & Schlafforschung in das öffentliche Bewusstsein.

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